Weg der gesunden Ernährung
Gesunde Nahrung
- enthält alle notwendigen Vitamine und Spurenelemente
- ist mengenmäßig richtig (kaloriengerecht)
- ausgewogen und vollwertig, basiert vorwiegend auf pflanzlicher Kost
- ist frei von Schadstoffen und Giften, (Gifte von der Nahrungsproduktion können sich im Menschen ansammeln)
- ist hygienisch und frisch
- wird umweltfreundlich erzeugt
- enthält genug Flüssigkeit, Wasser und wasserhaltige Speisen sollten den Hauptbestandteil ausmachen
- der Zeitpunkt, das Tempo und das Ambiente stimmen (kein Stress)
Frühlingsgefühle…
… was Körper, Geist und Seele im Frühjahr so richtig gut tut
Der Frühling ist definitiv die Jahreszeit, die in unseren Breitengraden mit der größten Sehnsucht erwartet wird. Endlich hat das oft trostlose Grau in Grau ein Ende, es sprießt und grünt an allen Ecken und Enden und wir erwachen aus unserem Winterschlaf zu neuem Leben…
… aber was wir da im Spiegel sehen, entspricht oft nicht mehr unserem Ideal vom letzten Sommer: die Haut ist blass und grau, die Gelenke eingerostet und an der einen oder anderen Stelle hat sich der Winterspeck breit gemacht. Höchste Zeit also für einen ausgiebigen inneren Frühjahrsputz, bei dem wir die angesammelten Schlacken und vielleicht auch das eine oder andere Pfund Körpergewicht mit kräftigen Besenstrichen herauskehren.
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Das rätselhafte „E“
Eine Einführung in die Welt der Lebensmittelzusätze
Von Christiane Thomas
Ein weißes A4-Blatt wird dem vor mir stehenden Mädchen in die Hand gedrückt und verschwindet nach einem kurzen Blick darauf schnell in dessen Handtasche. Auch ihre Freundin und der junge Mann vor ihr erhalten eines und entziehen es meinem neugierigen Blick. Mein Interesse ist geweckt und auch ich halte die Hand hin. „Schnell wegpacken“, raunt man mir noch zu. Auf diese Weise machte ich am Einlass eines Rockkonzertes der Pudhys erstmals Bekanntschaft mit sog. Lebensmittelzusätzen. Auf dem jetzt sehr abgegriffenen Zettel stehen mit Schreibmaschine geschrieben und schlecht kopiert Buchstaben- und Zahlenkombinationen und dahinter Begriffe wie „unbedenklich“, „gefährlich“, „krebserregend“. Seine Bedeutung und den Sinn seiner geheimniskrämerhaften Verbreitung konnte ich damals nur erahnen. Heute ist die Liste der E-Nummern wesentlich länger geworden, Informationen darüber dank Internet und Pressefreiheit weniger abenteuerlich zu besorgen, und immer noch kann dieses Wissen für Teile unserer Lebensmittelindustrie recht unbequem werden.
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Keine Angst vor Fetten - Gesund durch den Fettdschungel
Von Christiane Thomas
Fett macht fett - so die allgemeine Auffassung über den in der Nahrungspyramide tatsächlich weit oben angesiedelten Bestandteil unserer Lebensmittel. So manchen, besonders weiblichen Wesen, läuft ein kalter Schauer über den Rücken, wenn sie das Wörtchen nur hören, und über der Fetthysterie vergisst man nur allzu schnell, was jeder im Biologieunterricht gelehrt bekam: Fette gehören wie Eiweiße und Kohlenhydrate zu den Grundbestandteilen der menschlichen Nahrung und sind lebensnotwendig. Wie so oft entscheidet auch hier Menge und Qualität über Nutzen oder Schaden.
Auf die wachsende Einsicht, dass Fett nicht gleich Fett ist, reagierte die Lebensmittelindustrie in den letzten Jahren rasch und mit einer immer größeren Vielfalt an Produkten und Slogans. Da wirbt man mit ungesättigten Fettsäuren, einfach oder mehrfach, cholesterinfrei und ungehärtet und leicht verliert man als Verbraucher den Überblick, was denn eigentlich gut für mich ist und was ich besser meiden sollte.
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Ob alles in ewigem Wechsel kreist, es beharret im Wechsel ein ruhiger Geist
Ein Leitfaden durch die Verbände des ökologischen Landbaus
Die Worte aus einem Gedicht Friedrich Schillers treffen den Grundgedanken des ökologischen Landbaus. Für Menschen, die sich für Umweltfragen und die eigene seelische und körperliche Gesundheit interessieren, ist es zunehmend klarer, welchen Stellenwert eine gesunde Ernährung für uns und für unsere Erde hat. Der Verkauf ökologischer Produkte läuft über Naturkostläden, Verbrauchergemeinschaften und Hofläden trotz mannigfaltiger Probleme auf verschiedenen Ebenen relativ gut. Die teureren Preise, soweit erschwinglich, werden von der Kundschaft angenommen, da ihr eine gesunde Erde, Freude am Geschmack und auch eigene eingesparte Medikamentenkosten diese wert sind.
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